Wie Viele Virtuelle Maschinen Auf Einem Server
Windows Server 2016 und vSphere 6.5 Das sind dice neuen Maximalwerte für Hyper-Five und vSphere
Mit „Windows Server 2016" und „vSphere 6.5" haben Microsoft und VMware neue Produktversionen aufgelegt, dice auch mehr Leistung ermöglichen, als ihre direkten Vorgänger „Windows Server 2012 R2" und „vSphere 6.0". Im folgenden Beitrag geht es um dice wichtigsten Maximalwerte.
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(Bild: © chaoss/ stock.adobe.com)
Mit jeder neuen Produktversion erhöhen Microsoft und VMware auch die Maximalwerte für dice verschiedenen Produkte. Dabei spielen vor allem der maximale Arbeitsspeicher, die virtuellen Festplatten aber auch die virtuellen CPUs eine Rolle. Zwar werden dice maximalen Werte selten benötigt, dennoch ist es wichtig zu wissen, mit welchen maximalen Konfigurationen Administratoren arbeiten können.
Funktionsumfang und Leistung von Windows Server 2016
Windows Server 2016 bietet vor allem mehr Leistung für „Hyper-Five". Auch für „Hyper-Five Server 2016" gelten neue Limits. Diese sind identisch mit den Grenzwerten von Windows Server 2016. Die bekannten Grenzwerte (320 CPUs für Host, iv Terabyte RAM für Host, 64 Terabyte für virtuelle Festplatten, 1 Terabyte RAM für VM, 64 Cluster-Knoten) für Windows Server 2012 R2, wurden mit Windows Server 2016 aufgebohrt. Für Windows Server 2016 gelten folgende Grenzwerte:
- Maximale CPUs pro Host: 512
- Maximaler Arbeitsspeicher pro Host: 24 Terabyte
- Maximaler Arbeitsspeicher pro VM: xvi Terabyte
- Maximale Anzahl an virtuellen CPUs pro VM: 240
Die Virtualisierung sind bei Hyper-5 Server 2016 und Windows Server 2016 identisch. Auch die Neuerungen in Hyper-V von Windows Server 2016 fließen in Hyper-Five Server 2016 ein. Hyper-V Hosts können also in Windows Server 2016 jetzt 24 Terabyte RAM nutzen. Virtuelle Maschinen verwalten in Windows Server 2016 bis zu 16 Terabyte Arbeitsspeicher.
In Generation 2-VMs können Administratoren ein virtuelles TPM hinzufügen, für Generation ane-VMs speichert Windows Server 2016 die notwendigen Daten in einem versteckten Bereich der Festplatte. Generation two-VMs können Sie in Windows Server 2016 auch mit Linux-VMs nutzen.
Das bietet Linux-VMs auch die Möglichkeit über UEFI zu booten und auch die Secure Boot-Funktion von UEFI zu nutzen. Dazu müssen Administratoren „Ubuntu" ab Version 14.04 oder „Suse Linux Enterprise Server" ab Version 12 einsetzen. Diese Systeme sind automatisch für Secure Boot aktiviert.
Cadre versus Nano
Im Gegensatz zu „Core"-Servern, erhalten „Nano"-Server keinerlei lokale Verwaltungswerkzeuge. Auch Remote-Verbindungen sind nicht erlaubt. Die Server sollen abgeschottet, sicher und minimal ausgestattet sein. Vorteil der Umgebung ist dice Möglichkeit dedizierte Server schnell und einfach bereitzustellen. Nano-Server sollen also möglichst kleine Fußabdrücke (Footprints) im Netzwerk hinterlassen.
Core-Server haben eine Größe von etwa four Gigabyte in der Minimal-Installation. Nano-Server sollen dagegen mit 400 Megabyte auskommen. Laut Microsoft sollen Nano-Server außerdem fast 90 Prozent weniger Ressourcen verbrauchen. Den Servern fehlt 32-Chip-Unterstützung, auch MSI-Dateien und -Installationen lassen sich mit dieser Installation nicht verwenden oder durchführen. Microsoft hat dazu den kompletten GUI-Stack und die 32-Bit-Unterstützung (WOW64) aus der Installation von Nano-Servern entfernt.
Storage Spaces Straight – Speicher virtualisieren
Mit Windows Server 2016 verbessert Microsoft dice Storage Spaces aus Windows Server 2012 R2. Die Software-Defined-Storage-Software erlaubt das Zusammenfassen mehrerer Datenträger zu einem zentralen Speicherpool.
„Storage Spaces Direct" benötigen einen Cluster mit mindestens drei Hosts. Unter vier Hosts unterstützt die Technik nur die Spiegelung der Daten zur Absicherung (mirrored resiliency). Sollen auch Paritiäts-basierte Datenträger (parity-based resiliency) erstellt werden, sind mindestens vier oder mehr Hosts notwendig.
Storage Spaces Direct sind standardmäßig vor dem Ausfall eines Hosts geschützt. Die Technik kann den Ausfall eines ganzen Racks mit Servern verkraften, die Bestandteil eines Storage Spaces Directly sind. Das hängt aber auch von der Konfiguration ab sowie der Anzahl der Server, die Bestandteil des Clusters sind.
In Windows Server 2016 lassen sich in den Storage Spaces drei Storage-Tiers nutzen: NVMe, SSD und HDD. NVMe-Speicher wird zum Zwischenspeichern der Daten verwendet, während die SSD und HDD zur Datenspeicherung dienen. Administratoren können aber auch verschiedene Kombinationen die Windows Server 2016 lizenzieren
Editionen und Lizenzen im Vergleich
Microsoft hat mit Windows Server 2016 Unterschiede in den Storage-Funktionen integriert. So unterstützt nur die „Datacenter Edition" alle Funktionen. In der „Standard-Edition" gibt es weder Storage Spaces Directly, noch „Storage Replica". Auch „Shield Virtual Machines" fehlen in der Standard-Edition.
Allerdings muss hier beim Einsatz der Hyper-5-Container darauf geachtet werden, dass eine Lizenz der Standard-Edition auch nur zwei Container erlaubt, da nur two VMs erlaubt sind. Nano-Server sind an Software Assurance gebunden. Hier gelten die gleichen lizenzrechtlichtlichen Punkte, wie bei herkömmlich installierten Servern mit Windows Server 2016.
Stand vom thirty.10.2020
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Die Lizenzierung erfolgt nicht mehr auf Basis der CPUs, sondern auf Footing der CPU-Kerne. In Hyper-5 werden dice logischen Prozessoren lizenziert, da diese das Pendant zu den physischen Prozessorkernen darstellen. Beide Editionen decken immer nur zwei Prozessorkerne des Hosts oder zwei logische CPUs ab.
Lizenzminimum
Die erforderliche Mindestanzahl von Betriebssystemlizenzen für jeden Server wird durch die Anzahl der physischen Prozessorkerne des Hosts sowie dice Anzahl an virtuellen Servern bestimmt. Setzen Unternehmen Server mit mehreren Prozessoren ein, ist pro Kern-Paar eine Lizenz notwendig, egal welche Edition im Einsatz ist.
Unternehmen müssen für jeden Server mindestens vier Lizenzen erwerben, also für 8 Kerne. Setzen Unternehmen einen Dual-Prozessor mit je acht Kernen ein, müssen sie as well 8 Lizenzen für diese sixteen Kerne erwerben. Für jeden Kern muss ein Core-Pack gekauft werden, damit alle Kerne lizenziert sind.
In Windows Server 2016 Standard dürfen pro Lizenz two VMs installiert werden, Windows Server 2016 Datacenter kennt kein Limit. Hier müssen lediglich alle Prozessorkerne des Servers lizenziert werden. Lizenzen von Windows Server 2016 sind direkt auf dice physische Hardware gebunden. Jede Lizenz deckt zwei physische Prozessorkerne ab.
Windows Server 2016 für kleine Unternehmen
Die „Foundation-Edition" wurde mit Windows Server 2016 gestrichen. „Windows Server 2016 Essentials" erlaubt dice Anbindung von bis zu 25 Benutzer, dafür sind keine CALs notwendig. Setzen Unternehmen „Windows Server 2012 R2 Foundation" ein, dürfen bis zu 15 Benutzer an den Server angebunden sein, hier sind keine CALs notwendig.
Foundation ist direkt an die Hardware gebunden, da diese Edition nur als OEM-Version verfügbar ist. Setzen Unternehmen auf Windows Server 2012 R2 Foundation, müssen sie entweder zur Standard-Edition oder zur Essentials-Edition von Windows Server 2016 wechseln.
vSphere half dozen.5 – Neue Maximalwerte
Mit vSphere 6.5 bietet VMware einer aktuelle Version seiner Virtualisierungssoftware. Das VMware-Dateisystem „VMFS" steht in vSphere 6.5 in der neuen Version 6 zur Verfügung. Neuerungen gibt es in diesem Bereich vor allem im Format der Snapshots und der besseren Speicherverwaltung beim Freigeben von nicht mehr verwendeten Speicher.
Der neue HTML5-Client wird am schnellsten über diese Adresse erreicht. Ab vSphere six.5 unterstützt die Appliance mehr Funktionen als dice Windows-Installation von vCenter. Allerdings setzt die vCSA nicht mehr auf Suse Enterprise Server, sondern nutzt ein eigenes Linux von VMware mit dem Codenamen „Photon".
VMware nennt die maximale Anzahl von twenty.000 VMs, die in einer Umgebung gleichzeitig von einer vCSA verwaltet werden können. In vSphere six waren es noch 10.000.
VMs können in der neuen Version mit 6.128 Gigabyte Arbeitsspeicher umgehen und unterstützen 128 virtuelle CPUs (vCPUs). Virtuelle Festplatten dürfen eine maximale Größe von 62 Terabyte erreichen. vSphere-Hosts (ESXi) dürfen bis zu 576 CPUs nutzen und insgesamt bis 1.024 VMs mit insgesamt 4.096 vCPUs verwalten. Mehr zu den neuen Maximalwerten von vSphere sind in einer PDF-Datei von VMware aufgeführt.
Entgegenkommen für kleine Unternehmen
Neben vSphere hat VMware auch „vSAN" auf dice neue Version half-dozen.5 aktualisiert. Die neue Version erlaubt jetzt auch in der Standard-Lizenz die Anbindung von All-Flash-Speicher, bisher war das nur den erweiterten Editionen vorbehalten.
In der neuen Version von vSAN sind Cluster mit nur zwei Knoten möglich. Das ist vor allem für kleine Unternehmen, Niederlassungen, aber auch für Entwicklungs- und Testumgebungen ideal. Die Cluster-Knoten können in diesem Zusammenhang sogar direkt über ein Crossover-Kabel verbunden werden, was Netzwerkswitches einspart.
vSAN 6.5 unterstützt virtuelle Festplatten, die auf 512e-physische Festplatten erstellt wurden. Der Preis von vSphere half-dozen.5 liegt bei etwa 1.000 Dollar pro CPU, bei vSAN müssen Unternehmen mit etwa 2.500 Dollar rechnen.
Der Autor
Thomas Joos ist Autor zahlreicher Fachbücher und Artikel zur Information technology. Auf DataCenter-Insider schreibt er seinen eigenen Weblog: Toms Admin-Blog
(ID:44820109)
Source: https://www.datacenter-insider.de/das-sind-die-neuen-maximalwerte-fuer-hyper-v-und-vsphere-a-631497/#:~:text=VMware%20nennt%20die%20maximale%20Anzahl,128%20virtuelle%20CPUs%20(vCPUs).

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